tele2 – tilgin HG1112

29. Juni 2010 by mad

Nach gröberen Problemen mit dem tiglin vood 452 wurde das Gerät ohne weiteres durch tele2 ersetzt. Dies ist aber auch schon einer der wenigen Plus-Punkte den tele2 für das tilgin HG1112 bekommt. Hier mal ein paar erste Eindrücke des Geräts.

  1. Wenn das tilgin HG1112 eingeschalten wird dauert es fast 10Min bis es läuft.
  2. Es kann nur die bestehende WLAN-Konfiguration angepasst werden, anlegen einer neuen Konfiguration ist trotz Menüpunkt nicht möglich.
  3. Secutity-Einstellungen bei der WLAN-Konfiguration werden nur nach einem re-boot übernommen.
  4. Es ist nicht möglich das Passwort des admin-Benutzers zu ändern.
  5. Änderungen der Lan-Konfiguration werden sofort übernommen. Man fliegt einfach raus wenn man die IP-Range ändert.
  6. dynDNS ist nicht möglich.
  7. Nach dem laden der tele2-Konfiguration fehlen ziemlich viele Menü-Punkte.
  8. In der Hilfe sind mehr Menü-Punkte gelistet als vorhanden sind.
  9. Beim Hersteller tilgin wird das Gerät nicht gelistet.
  10. Auf der tele2 Homepage findet man auch fast keine Infos zum tilgin HG1112.

Es gibt aber auch ein paar positive Punkte.

  1. Die Konfiguration kann gesichert und bei Bedarf zurückgespielt werden.
  2. Die Web-Oberfläche ist schneller als die vom vood 452 .

Jetzt läuft das tilgin HG1112 – mal schauen wann hier die ersten Probleme auftauchen.

Nokia n900 sip – sofort Anruf in Abwesenheit

20. Juni 2010 by mad

Nach ein paar upgrades hat bei keinem sip-Konto ein einkommender Anruf funktioniert. Der Anrufer hat sofort das Besetzt-Zeichen erhalten und auf dem n900 ist im selben Moment ein “Anruf in Abwesenheit” aufgepopt. Reinstallieren von sofia-sip, neu anlegen der Konten usw. hat nichts gebracht. Einzige Lösung: neu flashen vom n900. Anschließend hat alles wieder ganz normal funktioniert.

nokia n900 Update auf Firmware PR 1.2

27. Mai 2010 by mad

Die einfachste möglichkeit ein Update des nokia n900 auf die Firmware PR 1.2 zu machen ist mittels terminal. Wenn dabei der Fehler

You dont have enough free space in /var/cache/apt/archives/

angezeigt wird kann der Update mit folgendem Befehlen durchgeführt werden:

mkdir -p /home/user/MyDocs/.apt-archive-cache/archives/partial
apt-get update -o dir::cache=/home/user/MyDocs/.apt-archive-cache
apt-get dist-upgrade -o dir::cache=/home/user/MyDocs/.apt-archive-cache

Nach dem Update  das n900 noch neu starten.

X11 startet nach Update nicht mehr

30. März 2010 by mad

Nach dem heutigen Update startet der X-Server nicht mehr. Das ganze liegt diesmal nicht am Kernel-Update auf den kernel-2.6.32.10-90.fc12 sondern an xorg-x11-drv-nvidia-190.53-4.fc12 und xorg-x11-drv-nvidia-libs-190.53-4.fc12. Um das ganze zu beheben kann man einfach mittels

yum downgrade xorg-x11-drv-nvidia xorg-x11-drv-nvidia-libs

auf die alte Version zurückgehen und X startet wieder wie gewohnt. Das ist zwar nur eine quick ‘n dirty Lösung, sollte aber fürs erste reichen.

Linux? Bleib bei Windows!

15. März 2010 by mad

Du willst dir Linux installieren weil du gehört hast das es keine Viren dafür gibt, das System soll schneller laufen, es stürtzt nicht ab und es kostet nichts. Ganz ehrlich? Bleib bei Windows!

Wenn Du Linux willst, vergiss das meiste was du bei Windows kannst – Linux ist anders. Jede Distribution unterscheidet sich mehr oder weniger von einer anderen. Eine Zusammenstellung von Distributionen findest Du auf distrowatch.com. Hier ein paar Punkte die dir event. bei deiner Entscheidung weiterhelfen.

  • Unter Linux lädt man sich nicht einfach ein Programm herunter und installiert es – dazu gibt es eine Paket-Verwaltung.
  • Deine Windowsprogramme werden nicht funktionieren.
  • Du brauchst unter Linux keinen Virenscanner.
  • MP3-/DVD-Wiedergabe wird bei den meisten Distributionen nicht out-of-the-box funktionieren – aus Lizenztechnischen Gründen.
  • Linux hat einen root-Account. Diverse Einstellungen am System kannst du nur mit diesem Account machen. Was aber nicht bedeutet, dass du nur als root arbeiten sollst. Das macht man nicht!
  • Du musst dich mit einer Shell auseinandersetzen – das sieht in etwa so aus wie die Eingabeaufforderung von Windows. d.h. du tippst Befehle ein und bekommst eine Rückmeldung.
  • Man installiert Linux nicht neu, wenn etwas nicht funktioniert – es wird beim zweiten Mal auch nicht funktionieren.
  • “Es geht nicht” ist keine Fehlermeldung – starte das Program aus einem Terminal und du erhältst eine Fehlermeldung.
  • Du musst dich mit dem System befassen. Und befassen ist nicht nur irgendwo herumzuklicken – es gibt Manpages, Foren, Wikis, FAQs usw. zu der von dir gewählten Distribution. d.h. du musst viel lesen und probieren.
  • Du wirst in Foren darauf hingewiesen eine Suchmaschine zu benutzen. Mach es! Du wirst die Lösung deines Problems schneller finden als du denkst.
  • Wenn du in einem Forum eine Frage stellst, gib alle Informationen die du hast (z.b. welche Distribution, welche Version, welche Architektur usw.). Falls du aufgefordert wirst weiter Infos zu liefern – mach es. Wenn du nicht weist wie du an die Infos kommst, sag es.

Wenn du nun immer noch gewillt bist dich mit Linux zu befassen dann mach es. Aber es ist ein steiniger Weg bis du am Ziel angelangt bist. Und es kann Monate/Jahre dauern!

Fehlerhafte Menüs bei griechischer WT-Library

11. Januar 2010 by mad

Wenn die griechische Watchtower Library installiert wird, wird zwar der Text in den Fenstern korrekt dargestellt  jedoch enthalten die Menüs nur komische Sonderzeichen. Hier fehlen die griechischen Systemschriften. Unter wine muss man dazu die Schrift tahoma32 installieren. Diese kann HIER heruntergeladen werden. weiter…

Watchtower Library 2009

8. Januar 2010 by mad

Die Installation der WatchtowerLibrary 2009 ist fast identisch mit der Installation von WT-Lib 2008 und 2007. Eine Installationsanleitung ist hier zu finden. Jedoch muss das Microsoft Visual C++ 2008 Redistributable Package (x86) anstelle des Microsoft Visual C++ 2005 Redistributable Package (x86) verwendet werden. weiter…

kmod-nvidia unter Fedora 12 aktivieren

19. November 2009 by mad

Bei Fedora 12 ist der nouveau defaultmässig aktiviert. Das hat zur Auswirkung, dass nach einer Installation von kmod-nvidia / akmod-nvidia der XServer nicht korrekt funktioniert. Die Lösung dazu ist HIER zu finden. Also einfach nach der Installation von kmod-nvidia / akmod-nvidia folgendes als root ausführen

cd /boot/
mv initramfs-$(uname -r).img initramfs-$(uname -r)-nouveau.img
dracut initramfs-$(uname -r).img $(uname -r)

Bei aktiviertem SELinux dann noch

setsebool -P allow_execstack on

und nach einem Reboot sollte der nVidia Treiber dann korrekt funktionieren.

gdm durch slim ersetzen

8. September 2009 by mad

Unter Fedora ist default-mässig gdm aktiviert. Wenn man jedoch xfce verwendet und keine gnome-Abhängigkeiten will, kann man ihn einfach durch SLiM ersetzen. Zuerst installieren:

yum install slim

Anschließend muss fedora noch dazu gebracht werden SLiM zu verwenden. Als root dazu unter /etc/sysconfig/ ein File mit dem Namen desktop und folgendem Inhalt anlegen:

DISPLAYMANAGER=/usr/bin/slim-dynwm
PREFERRED=startxfce4

Bei PREFERED kann natürlich auch ein anderes DE mitgegeben werde. Die Konfiguration von SLiM kann über /etc/slim.conf vorgenommen werden. Wenn SLiM konfiguriert und getestet ist, kann man den gdm mit yum vom System entfernen.

Xfce fehlerhafter Logout-Dialog

26. August 2009 by mad

Bei der deutschen Übersetzung von xfce4.6 wird im Logout-Dialog der Titel falsch dargestellt.

<span-size=’large’><b>Benutzername abmelden</b></span>

Dies kann man beheben, indem man  xfce4-session.mo neu buildet. Dazu muss man zuerst das de.po aus dem svn-Repository von xfce herunterladen und das anschließend compilieren.

wget http://svn.xfce.org/svn/xfce/xfce4-session/branches/xfce_4_6/po/de.po
msgfmt de.po -o xfce4-session.mo
cp xfce4-session.mo /usr/share/locale/de/LC_MESSAGES/

Nun wird der Logout-Dialog korrekt angezeigt.

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