bash History mit Timestamp

Ab und zu wäre es gut wenn in der bash Histroy ein Timestamp mit Datum und Uhrzeit vorhanden ist. Dies kann man mit Hilfe der Variable HISTTIMEFORMAT erreichen. Dazu einfach in der .bashrc im Home-Verzeichnis die Variable mit dem gewünschten Format setzen.

export HISTTIMEFORMAT='%F %T | '

Ergibt z.b. folgende Ausgabe des Befehls history.

 1003  2012-01-16 23:21:44 | man history
 1004  2012-01-16 23:25:04 | history
 1005  2012-01-16 23:25:14 | ls
 1006  2012-01-16 23:25:16 | ls -ltr
 1007  2012-01-16 23:25:22 | history

Wenn man die Variable HISTTIMEFORMAT für alle Benutzer eines Systems setzen will kann man sie einfach in die /etc/bashrc eintragen.

beduine.de – Repository

Auf beduine.de gibt es schon seit längerem ein Repository für Fedora und RHEL basierte Distributionen wie z.b. CentOS. In dem Repository war bis vor kurzem nur der Webbrowser Opera in 32Bit und 64Bit Version enthalten. Seit heute sind zusätzlich Pakete mit Treibern für diverse Mäuse und Tastaturen von Roccat im Repository. Diese Treiber werden vom Roccat linux drivers Projekt auf sourceforge entwickelt. Wie das Repository aktiviert werden kann wird hier erklärt.

conky Batteriestatus

conky ist ein System-Monitor der gewünschte Informationen auf dem Desktop darstellt. Bei diversen Notebooks (z.b. Lenovo ThinkPad Edge 11) funktionieren jedoch einige Parameter für die Abfrage der Batterie nicht. Dies kann jedoch mit Hilfe von acpitool gelöst werden. Unter Fedora kann man dies einfach mit yum installieren.

yum install acpitool

Wenn acpitool installiert ist, gibt der Aufruf

acpitool -b

die Informationen zum Batteriestatus aus. Diese Ausgabe muss noch bearbeitet werden um die gewünschten Punkte für die .conkyrc zu bekommen.

State: ${execpi 10 acpitool -b | grep 'Battery #1' | sed -e 's/.*Battery #1 *: //' | sed -e 's/,.*//'}

Gibt charging bzw. discharging an. Für die verbleibende Zeit (laden/entladen) kann das ganze wie folgt gemacht werden.

Time: ${execpi 10 acpitool -b | grep 'Battery #1' | sed -e 's/.*Battery #1 *: *.*, *\([0-9]*\)\..*%,\? *\(.*\)/\2/' | sed 's/\(.*:.*\):.*/\1/' | grep -v '-'}

In conky sieht das dann so aus:

RHEL verliert DNS-Einstellungen

Unter gewissen Umständen kann es bei RHEL 6.x dazu kommen dass nach einem reboot bzw. einem restart des Netzwerk-Services die Domain und Search Einstellungen in der resolv.conf nicht mehr vorhanden sind. Dies lässt sich umgehen indem man diese Einstellungen direkt in die /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-ethX wie folgt einträgt.

SEARCH=your.search.domain
DOMAIN=your.domain

Neues Design

Nach ziemlich genau fünf Jahren wurde es Zeit für ein neues Design von beduine.de. Das neue Design basiert auf ein WordPress Standard-Theme (twentyeleven) und wurde diesmal fast nicht angepasst. Es gibt auch ein paar neue Funktionen:

  • Share-Buttons
  • Tags
  • Suche
  • RSS-Feeds

Ich hoffe dass euch das neue Design gefällt.

Services mit systemd unter Fedora 16

Mit Fedora 16 wurde der SysV init nun fast komplett durch den systemd ersetzt. Das hat auch Auswirkung auf das Handling der Services. Befehle wie service und chkconfig sind obsolet. Diese wurden durch systemctl ersetzt. Die services können mit systemctl wie folgt gehandhabt werden. dummy.service ist durch den jeweiligen Service zu ersetzen (z.b. httpd.service).

Service starten:

systemctl start dummy.service

Service stoppen:

systemctl stop dummy.service

Service restarten:

systemctl restart dummy.service

Service status:

systemctl status dummy.service

Service beim booten starten:

systemctl enable dummy.service

Service beim boot nicht starten:

systemctl disable dummy.service

Prüfen ob ein Service eingeschaltet ist:

systemctl is-enabled dummy.service; echo $?

Rückgabewert 0 bei enabled, 1 bei disabled.

Upgrade zu grub2

Wen man Fedora 15 über upgrade auf Fedora 16 anhebt wird noch grub anstelle von grub2 verwendet. grub kann man als root auf grub2 updaten. Mittels

grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg

wird die grub.cfg erstellt. Zum testen kann

grub2-install --grub-setup=/bin/true /dev/sda

verwendet werden. Wenn dieser Test ohne Fehler durchläuft wird grub2 noch mit

grub2-install /dev/sda

in den mbr geschrieben. Beim nächsten reboot steht nun grub2 zur Verfügung.

ATI Radeon HD und Fedora 16

Für die ATI Radeon HD Serie gibt es noch keine Treiber für Fedora welche die Lüftersteuerung unterstützen. D.h. bei einer ATI Radeon HD Grafikkarte läuft der Lüfter immer auf 100%. Dies kann man mit folgendem Befehl als root umgehen:

echo low > /sys/class/drm/card0/device/power_profile

Mögliche Einstellungen sind:

  • low
  • mid
  • high
  • auto
  • default

Das funktioniert jedoch nur bis zum nächsten reboot. Damit es nach einem reboot immer noch ruhig ist muss die obige Zeile in die /etc/rc.d/rc.local eingetragen werden. Falls es diese nicht gibt kann man sie händisch anlegen. Die rc.local sollte dann wie folgt aussehen:

#!/bin/sh
echo low > /sys/class/drm/card0/device/power_profile

conky und lxdm

Wenn man lxdm und conky verwendet kann es unter Fedora 15 zu einer komischen Nebenwirkung kommen: beim ausloggen aus der Desktopoberfläche beendet sich conky nicht. D.h. man hat bei lxdm noch die Ausgabe von conky. Bei einem erneuten login laufen dann zwei conky-Prozesse. Dies kann man verhindern indem man in der /etc/lxdm/PostLogoutfolgenden Eintrag einfügt.

kill -9 `pgrep conky`

Netzerkinterface Name falsch

Beim letzten update von Fedora 15 war der Name des Netzwerkinterfaces nicht mehr em1 sonder p6p1. Dadurch konnte das Netzwerk beim booten nicht mehr gestartet werden. In dmesg war diese Meldung zu finden:

[16.380250] udev[510]: renamed network interface eth0 to p6p1

Das ganze wurde durch eine neue Version von biosdevname verursacht. Beheben kann man dies entweder mit einer udev-Rule oder indem man

biosdevname=0

als Kernelparameter in die /boot/grub/grub.conf einträgt.