Nach einem – nicht ganz freiwilligen – Umstieg auf Windows 7 vor ziemlich genau zwei Monaten ist es Zeit für ein kurzes Resümee. Es gibt einige Dinge bei denen ich positiv Überrascht wurde: Continue reading
SSH bei Active Directory Integration
Wenn ein Linux-System im Micorsoft AD ist muss man für einen ssh-Login noch eine Anpassung in der /etc/ssh/sshd_config vornehmen.
# Kerberos options KerberosAuthentication yes KerberosOrLocalPasswd yes KerberosTicketCleanup yes
Nach dieser Anpassung den sshd neu starten und der ssh-Login ist möglich.
RHEL 6.2 Microsoft Active Directory Integration
Dieses HowTo beschreibt die Integration eines RHEL 6.2 Systems bzw. einer auf RHEL 6 basierenden Distribution in ein Microsoft Active Directory 2008r2 mit Hilfe von sssd, kerberos und ldap. Für Fedora sollte dieses HowTo auch gelten – jedoch werden die Services hier mit systemctl gestartet/aktiviert. Im AD müssen vorab einige Anpassungen an den Benutzern vorgenommen werden. Die Attribute
- unixHomeDirectory
- loginShell
- uidNumber
- gidNumber
müssen gesetzt sein und es muss eine passende Gruppe mit der selben gidNumber geben. Continue reading
HP Smart Array P410i Controller flashen unter RHEL/Fedora
Um einen HP Smart Arry P410i Controller unter RHEL/Fedora zu flashen werden folgende Pakete in der 32Bit-Version benötigt.
- glibc
- libstdc++
Diese können einfach mittels yum installiert werden.
yum install glibc.i686 libstdc++.i686
Die aktuelle Firmeware kann man von der HP-Website herunterladen und mittels
sh CP016377.scexe
ausführen. Nach einem anschließenden Reboot ist dann der Flash-Vorgang abgeschlossen.
HP ProLiant MicroServer mit HP Smart Array P410 Controller
Für meinen HP ProLiant MicroServer habe ich einen HP Smart Array P410i Controller mit 512MB Cache und Pufferbatterie bekommen. Dieser unterstützt im Gegensatz zum Onboard Controller RAID 5. Der Controller kann in den PCI Express 16 Steckplatz eingebaut werden. Es passt das originale Anschlusskabel für das Drive-Cage. Dies kann jedoch auf Grund der Länge erst eingesteckt werden wenn das Mainboard wieder komplett ins Gehäuse geschoben wurde. Continue reading
Back To Windows
Nach ca. 5 Jahren war es am 13.03.2012 so weit. Ich musste mein Lenovo T500 Notebook wegen Hardware-Problemen gegen ein neues Lenovo T520 (Intel Core i7 2670QM, 8GB Ram, 148GB OCZ SSD) eintauschen. Leider läuft auf dem Notebook Windows7 in der 64Bit Version und da wir in der zwischen Zeit auf Microsoft Active Directory umgestellt haben darf ich kein fedora darauf installieren. Was sind die Hürden die ein neuerlicher Windows-Einstieg mit sich bring? Continue reading
Workaround: couldn’t connect to: /tmp/keyring-xyz/pkcs11
Bei diversen Interaktionen mit dem System (z.b. svn checkin) kann die Meldung
WARNING: couldn't connect to: /tmp/keyring-xxxx/pkcs11: No such file or directory
auftauchen. Dies ist ein Bug im gnome-keyring. Ein Bugreport dazu ist HIER zu finden. Als Workaround kann die Datei /etc/pkcs11/modules/gnome-module gelöscht werden.
bash History mit Timestamp
Ab und zu wäre es gut wenn in der bash Histroy ein Timestamp mit Datum und Uhrzeit vorhanden ist. Dies kann man mit Hilfe der Variable HISTTIMEFORMAT erreichen. Dazu einfach in der .bashrc im Home-Verzeichnis die Variable mit dem gewünschten Format setzen.
export HISTTIMEFORMAT='%F %T | '
Ergibt z.b. folgende Ausgabe des Befehls history.
1003 2012-01-16 23:21:44 | man history 1004 2012-01-16 23:25:04 | history 1005 2012-01-16 23:25:14 | ls 1006 2012-01-16 23:25:16 | ls -ltr 1007 2012-01-16 23:25:22 | history
Wenn man die Variable HISTTIMEFORMAT für alle Benutzer eines Systems setzen will kann man sie einfach in die /etc/bashrc eintragen.
beduine.de – Repository
Auf beduine.de gibt es schon seit längerem ein Repository für Fedora und RHEL basierte Distributionen wie z.b. CentOS. In dem Repository war bis vor kurzem nur der Webbrowser Opera in 32Bit und 64Bit Version enthalten. Seit heute sind zusätzlich Pakete mit Treibern für diverse Mäuse und Tastaturen von Roccat im Repository. Diese Treiber werden vom Roccat linux drivers Projekt auf sourceforge entwickelt. Wie das Repository aktiviert werden kann wird hier erklärt.
conky Batteriestatus
conky ist ein System-Monitor der gewünschte Informationen auf dem Desktop darstellt. Bei diversen Notebooks (z.b. Lenovo ThinkPad Edge 11) funktionieren jedoch einige Parameter für die Abfrage der Batterie nicht. Dies kann jedoch mit Hilfe von acpitool gelöst werden. Unter Fedora kann man dies einfach mit yum installieren.
yum install acpitool
Wenn acpitool installiert ist, gibt der Aufruf
acpitool -b
die Informationen zum Batteriestatus aus. Diese Ausgabe muss noch bearbeitet werden um die gewünschten Punkte für die .conkyrc zu bekommen.
State: ${execpi 10 acpitool -b | grep 'Battery #1' | sed -e 's/.*Battery #1 *: //' | sed -e 's/,.*//'}Gibt charging bzw. discharging an. Für die verbleibende Zeit (laden/entladen) kann das ganze wie folgt gemacht werden.
Time: ${execpi 10 acpitool -b | grep 'Battery #1' | sed -e 's/.*Battery #1 *: *.*, *\([0-9]*\)\..*%,\? *\(.*\)/\2/' | sed 's/\(.*:.*\):.*/\1/' | grep -v '-'}In conky sieht das dann so aus: